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Bild: Markus Spiske on Unsplash

Ende 2020 ist das 2018 eingeführte Förderprogramm "Energieeffiziente und/oder CO2-arme schwere Nutzfahrzeuge" (EEN) ausgelaufen. Jetzt wurde es bis zum 31.03.2021 verlängert. Dabei gab es einige Änderungen.

Ab dem 01.01.2021 können Güterkraftverkehrs-Unternehmen beim Kauf eines schweren Lkw oder Sattelschleppers mit Elektroantrieb einen Zuschuss vom Bund beantragen:

  • bei einem E-Lkw bis 12 Tonnen beträgt die Förderung bis zu 12.000 Euro
  • bei einem E-Lkw ab 12 Tonnen beträgt die Förderhöhe bis zu 40.000 Euro

Die Anschaffung von Nutzfahrzeugen mit Erdgas- oder Flüssigerdgas-Antrieb wird ab dem 01.01.2021 nicht mehr bezuschusst.








Voraussetzungen für eine Förderung emissionsarmer Lkw:

  • Förderfähig sind ausschließlich serienmäßige Neufahrzeuge, die in einem EU-Mitgliedsstaat verkauft werden.
  • Förderfähig ist sowohl der Kauf als auch der Mietkauf sowie ein Leasing-Kaufvertrag.
  • Der Zuschuss darf 40 Prozent der Investitionsmehrkosten nicht überschreiten.
  • Der Zuwendungshöchstbetrag pro Unternehmen und Kalenderjahr beläuft sich auf 500.000 Euro.
  • Der Elektro-Lkw darf erst nach Beantragung der Förderung zugelassen werden.
  • Geförderte Fahrzeuge müssen mindestens 4 Jahre ununterbrochen in Deutschland auf den Zuwendungsempfänger zugelassen bleiben.

Kaufzuschuss für E-Lkw: Wer ist antragsberechtigt?

Nach den EEN-Richtlinien sind Unternehmen zuwendungsberechtigt, die Güterkraftverkehr im Sinne des § 1 Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) durchführen und künftige Halter oder Eigentümer von mindestens einem in Deutschland zum Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassenen, für den Güterkraftverkehr bestimmten und gemäß der Richtlinie alternativ angetriebenen Lkw oder Sattelzugmaschine mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mindestens 7,5 t sind.

Noch Fragen? Gerne beraten wir Sie zu allen Fragen rund um das Förderprogramm für CO2-arme Nutzfahrzeuge und mögliche weitere Fördermittel. Auf Wunsch übernehmen wir auch den gesamten Antragsprozess bis zur erfolgreichen Bewilligung der Fördergelder.